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Mobile Lichtkirche

Neubau eines mobilen Kirchenraums

Bauherr: Evangelische Kirche Hessen und Nassau
Architekten: raum-z Architekten, Darmstadt
Leistung: Tragwerksplanung
Leistungsphasen: 1-6
Gesamtfläche: 80 m²

Fertigstellung 2009

Link zur Dokumentation

Die Lichtkirche ist mit ihrer unverwechselbaren Architektur das erste mobile Gotteshaus der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau. Sie wird als temporäres Gebäude zu öffentlichen Anlässen eingesetzt. Tagsüber ist die Lichtkirche transluzente Gebäudeskulptur, nachts wandelt sich die Lichtkirche zum immateriellen Licht- und Tonkunstwerk. Das Erscheinungsbild des Gebäudes wird neben der Architektur der archetypischen Gesamtskulptur wesentlich von der Materialisierung seiner Holzbauteile geprägt. Das Tragwerk ist eine sichtbare, klar gegliederte Holzkonstruktion, die den Kirchenraum wölbt. 14 hintereinander stehende, acht Meter hohe, Dreigelenk-Holzrahmenelemente aus Kerto-Schichtholz sind am Giebel und an den Fußpunkten mit geschraubten Verbindern gefügt. Dieser temporäre Bau wird an vielen öffentlichen Orten eindrucksvoll für den werksgerechten Einsatz von Holz Aufmerksamkeit erzeugen. Die hohe Transparenz der Gebäudehülle und der nächtliche Lichtwechsel spiegelt zudem die vielseitige Verwendung von Holz wieder. Die leichte Montage zeigt auf, dass sich sakrale Bauten auch mit alternativen Werkstoffen realisieren lassen. (Text aus Dokumentation Holzbaupreis 2011)

Ansicht Paulusplatz, Darmstadt (Foto Evangelische Kirche)

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Schnitt (Zeichnung raum-z Architekten)

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Aufbau (Foto osd)

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Detail Dach (Foto osd)

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Lichtkirche auf dem Paulusplatz Darmstadt (Foto Albrecht Haag)

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